Kindgerechte Menüs in Restaurants Mangelware

Kindgerechte Menüs in Restaurants Mangelware

Pommes mit viel Ketchup, Nudelgerichte oder Chicken, Gerichte die unsere Kinder am liebsten mögen. Abwechslung in der alltäglichen Nahrung ist eine Seltenheit. Die Ursachenforschung ist vielfältig und gleichzeitig erschreckend. Viele der Jüngsten neigen zu Übergewicht mit folgenschweren Erkrankungen. Untersuchungen in Schulen ergaben, das selbst hier auf eine halbwegs gesunde Ernährung nur bedingt geachtet wird. Aber nicht nur hier ist der mahnende Zeigefinger angebracht, sondern auch In den Restaurant-Ketten.

Die Verbraucherzentrale NRW nahm dies zu Anlaß und testete Kindergerichte in 20 Restaurants,-Cafés sowie Kaufhausketten auf ihren Nährstoffgehalt. Das Testergebniss verblüffte die wenigsten. „Statt frisches Obst oder Gemüse, gab’s Fritiertes und Paniertes „vielfach in Form eines Menü. Der Wunsch nach Ausgefallenem z. B. aus einer normalen Erwachsenenkarte erfolgte nur nach ausdrücklicher Nachfrage der jüngsten. Im speziellen konnten Filialen wie: McDonalds, Pizza Hut, Kentucky oder sogar das Dinea im Kaufhof, bei den über 5o geprüften Gerichten keine hundert Prozentige Überzeugung abliefern. Die Menüs welche auch als sogenannte Junior Box angeboten werden, gab es zu einem Preis von 1 Euro bis zu 7,20 Euro. 28 Menüangebote für Kinder – mehr als jedes zweite der Gerichte- fiel dabei komplett durch.

Die traurige Bilanz: „Alles viel zu fett und zu kalorienreich.“ Frische Lebensmittel so gut wie gar nicht vorhanden. Fazit der Tester: Überwiegendes Angebot für die Kinder, Pommfrites zu 60 Prozent entweder als Beilage oder Hauptgericht. Weitere kalorienreichen Varianten: Ketchup, Mayonnaise, die Hähnchennuggets, Hamburger, Fischstäbchen oder Mini-Schnitzel. Dem Wunsche folgend, mehr Salate oder Gemüse im Sortiment anzubieten, konnte man nur bei sechs Gerichte der Kindermenüs auf den Speisekarten entdecken. Lediglich in nur zwei Fällen war es möglich sich die gesunde Portion am Salatbüffet nach eigener Vorstellung zusammenzustellen. Trotz der rein negativen Beurteilung gelang es der Verbraucherzentrale ein kleines Plus zu akzeptieren. In vielen der Restaurants servierte man die Nudelgerichte mit Tomaten – und Bolognesesoße, mit einem großen Anteil von Kohlenhydraten.

Hatte man hier den Eindruck gewonnen das Ende der negativen Fahnenstange erreicht zu haben, so wurde man bei den großen Unternehmen der Burger Hersteller des besseren belehrt. Sicherlich gab es bei den Fast- Food-Betrieben zu den Menüs Salate-oder Obstbeilagen, insgesamt jedoch alles noch zu negativ. Klaus Müller, vom Vorstand der Verbraucherzentrale NRW betonte: „ Vitaminspender wie Obst oder Gemüse dürften generell bei Essen nicht zur Wahl stehen. Vielmehr gehörten diese nur zu einer vollwertigen Mahlzeit dazu. Ebenfalls bemängelt wurden auch die süßen Getränke bei den sogenannten Komplettmenüs die bei jedem dritten Angebot erhältlich seien. Als eine mögliche Änderung Inder Verhaltensweise zum Essen allgemein fanden die Tester in der Tatsache, daß sich viele der deutschen Sterneköche in einigen Schulen bereit erklärt hätten zusammen mir den Kids Gerichte nach deren Vorstellungen zu kochen. Diesem Trend würden mittlerweile viele der Schulen folgen, mit erfolgreichen Resultaten.
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